Implantat Zahnarzt Dr. Dreißig Dinkelsbühl

Moderne Implantate ersetzen perfekt die natürlichen Zähne

Beim Implantat der Zähne handelt es sich um künstliche Zahnwurzeln, die letztlich den Zahnersatz so sicher wie einen natürlichen Zahn sitzen lassen. Vorteilhaft bei der heutigen Behandlung von Patienten ist, dass auch bei bereits zurückgebildetem Kiefergewerbe, das beispielsweise eine Folge von lange währender Parodontitis ist, noch ein Implantat eingebracht werden kann. Hier erfolgt zunächst ein Wiederaufbau von Knochenmasse, in den das Implantat später sicher und fest sitzend eingebracht wird. Dabei sind Implantate heute auch bis in hohe Alter nutzbar. Die Lebensqualität und auch die Ästhetik gewinnen, wenn auf das Implantat anstelle des lose sitzenden Zahnersatzes zurückgegriffen wird. Perfekte Funktion des Kiefers und auch eine gleichbleibend gute Aussprache, die der Fachmann als Phonetik bezeichnet, sind weitere Vorteile, die Implantate gegenüber dem losen Zahnersatz haben. Dabei entscheidet der Mediziner gemeinsam mit dem Patienten, wie die Realisation der Implantation erfolgt. Hier bestimmten die Anatomie sowie der Zustand des Kieferknochens weitgehend die Vorgehensweise.

Die Voruntersuchung und die Planung der Implantate

Für das Einsetzen von Implantaten bedarf es zunächst einer genauen Diagnostik durch den ausführenden Mediziner. Hierbei sind vier Arbeitsschritte sehr wichtig. Zunächst erfolgt die gründliche Anamnese. Hierbei kann man auch von einer Bestandsaufnahme des Kiefer- und Gebisszustandes sprechen. In der modernen Implantologie wird für die komplette Anamnese auch die 3D-Röntgendiagnostik genutzt, die dann den gesamten Kiefer in dreidimensionaler Darstellung zeigt. Sind diese Vorarbeiten abgeschlossen, kann es zur Planung der Implantate übergehen. Hierfür werden inzwischen Computer genutzt, die auch in dreidimensionaler Darstellung arbeiten und die Planung der Implantate deutlich erleichtern. Letztlich ist für den perfekten Sitz der Implantate und deren lange Lebensdauer eine komplette Sanierung der Mundhöhle notwendig. In diesem Zusammenhang erfährt der Patient auch noch eine eingehende Hygieneschulung. Implantate benötigen als künstliche Zähne, entgegen der weit verbreiteten Meinung, eine sehr gute Pflege und diese erlernt der Patient im Rahmen der Vorbereitung.

Die Einbringung der Implantate, die Implantatinsertion

Die Einbringung der Implantate kann generell auf zwei verschiedene Weisen betrieben werden. Hierbei handelt es sich um das sogenannte zweiseitige Verfahren, bei dem eine Belastung der neuen Zähne erst nach einer angemessenen Ausheilungszeit erfolgen darf. Das andere ist das sogenannte einseitige Verfahren. Hier wird in einem Arbeitsgang die Einsetzung und Versorgung der Implantate betrieben. Diese Implantate können sofort nach dem Einsetzen umfassend belastet werden. War das Behandlungsverfahren mit Sofortbelastung zunächst noch umstritten, hat es sich innerhalb der letzten 10 Jahren jedoch sehr bewähren können. Allerdings hängt die Behandlung in einem Arbeitsgang auch stark von Patientenfaktoren ab. Hierzu gehört unter anderem der Zustand des gesamten Gebisses, der eine Entscheidung für die eine oder andere Behandlungsmethode mit fällt.

Die Einheilungsphase entscheidet die Lebensdauer der Zahnimplantate mit

Nach einer Implantation von Zähnen sollte der Patient dem Implantat zumindest eine sechswöchige Einheilzeit bieten. Hierbei handelt es sich um eine unvermeidbare Schonzeit für die neuen Zähne. In dieser Zeit verankert sich das Implantat fest im Kiefer. Die Einheilungsphase beinhaltet zwei wichtige Regeln, die der Patient einhalten muss. Zum einen sollte die Belastung des Kiefers gering gehalten werden – Nüsse und harte Lebensmittel haben in dieser Zeit in der Ernährung nichts verloren. Zum anderen ist gerade in der Einheilungsphase die Mundhygiene besonders wichtig. Jetzt eingebrachte Keime und Bakterien können den gesamten Erfolg der Implantation zunichte machen. Wichtig ist in dieser Phase, dass Bewegungen zwischen dem Kieferknochen und dem Implantat vermieden werden. Dabei sollten Patienten auch darauf verzichten, innerhalb der Einheilungsphase mit der Zunge oder den Fingern die Implantate beziehungsweise die Implantatpfosten zu berühren. Direkt an der Naht sollte auch keine intensive Reinigung des Zahnfleisches erfolgen. Gereinigt wird mit einer weichen Zahnbürste Wichtig für die Heilung ist auch das absolute Rauchverbot, das für mindestens sechs Wochen zugunsten der Wundheilung eingehalten werden sollte.

Incoming search terms:

  • implantat-dinkelsbuehl de